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Anekdoten und Besonderheiten

1914

Ein Jahr nach der Vereinsgründung tauchten neben musikalischen Pro­blemen auch schon die ersten Transportprobleme auf. So wurde in der ersten Generalversammlung festgelegt, dass, wenn auswärts musiziert wird, jeder Musiker einmal ein Stück den Streichbass oder das Helikon zu tragen hat. Es wurde auch noch beschlossen, dass das unentschuldigte Fernbleiben von den angesetzten Proben mit 25 Pfennig bestraft wird.

Um 1928

Die Tanzmusik des Musikvereins spielte einst zu einem Maskenball in Tannenglück bei Lichtenhain. Als spät in der Nacht der Heimweg angetreten wurde, herrschte Glatteis auf den Straßen. An einem steilen Berg rutschte der Träger des Streichbasses aus, der Streichbass machte sich selbständig und schlitterte den Hang hinunter. Da bei der Dunkelheit der Bass nicht gefunden werden konnte, musste am Tag eine Suchaktion ein­geleitet werden. Der Bass wurde leicht lädiert aufgefunden der Träger des Basses blieb unverletzt.

1930

Bei einer Generalversammlung des Musikvereins gab es mit dem Vereins­wirt Schwierigkeiten. Der Wirt hatte statt der gewohnten 0,5 I Gläser plötzlich 41h Zehntel-Gläser eingeführt. Dies war der Grund, dass die Versammlung um 24.00 Uhr unterbrochen, aus dem Vereinslokal samt Inventar ausgezogen und in das Lokal nebenan eingezogen wurde. Nach einiger Zeit ist man wieder ins ursprüngliche Vereinslokal (auch noch heute) zurückgekehrt.

1931

Im Jahr 1931 war im Musikverein kein Baßspieler vorhanden. Nachdem unter den Musikern kein Baßspieler zu finden war, einigten sich die Vorstandsmitglieder darauf, einen öffentlichen Anschlag anbringen zu lassen, der auf diese Misere hinweist. Ob der Aufruf Erfolg hatte, ist nicht bekannt. Die Zeit, als der Verein keinen Baßspieler hatte, währte wahrscheinlich nicht lange, denn gerade von den Baßspielern sind die meisten Anekdo­ten aus der Überlieferung bekannt. So wie damals, als der Musikverein auswärts zu einem Festzug spielte. Alle Musiker waren da, nur der Baßspieler fehlte.

Der Festzug setzte sich in Bewegung und nach kurzer Marschstrecke kam plötzlich der fehlende Baßspieler aus einer Seitenstraße anmarschiert, reihte sich bei der Kapelle baßblasend ein und spielte weiter mit, als wenn nichts gewesen wäre.

Dass die Baßspieler das größte und schwerste Instrument haben, ist allgemein bekannt. Schwierig sind auch die Transporte des Instrumentes. So wurde auch oft von sogenannten Abstürzen an Böschungen und von Treppen berichtet. Von manchen Baßspielern war bekannt, dass sie das "Ausbügeln" von Dellen meisterlich beherrschten. Im Jahr 1987 kamen zwei Baßspieler zu einer unerwarteten Einnahme. Eine mitleidige Festbesucherin schenkte den beiden Baßbläsern
70 DM, weil sie so ein schweres Instrument blasen. Schmunzelnd nahmen die beiden Musiker die Zulage entgegen.

1952

Wieder einmal besuchten die "Dadner" ein Musikfest und zwar in Kulm­bach. Bei den Vorbereitungen hierzu wurde ausgemacht, dass der 1. Vor­stand für die Hinfahrt eine Fahrgelegenheit besorgt, ein anderer Musiker sollte die Heimfahrt organisieren. Die Hinfahrt und der Auftritt beim Wertungsspiel klappten einwandfrei. Als es jedoch zur Heimfahrt gehen sollte, war kein Bus da. Der verantwortliche Musiker hatte vergessen, den Bus zu bestellen. Nun saßen die Musiker mit all ihren Anhang da und jeder musste sehen, wie er wieder nach Hause kam. Angeblich hatte der "bestellte" Bus eine Panne. Bei der nächsten Vorstandssitzung wurde dem verantwortlichen Musiker für das Malheur ein strenger Verweis erteilt.

 

1955

 

Der Musikverein Tettau nahm an einem Musikfest mit Wertungsspiel teil. Nach gelungenem Vortrag wurden auch einige Biere getrunken. Zu vor­gerückter Stunde kamen die Musiker mit anderen Musikern in Streit. Es gab eine handfeste Schlägerei. Als die Tettauer Musiker die Szene ver­lassen wollten, hielten die Kontrahenten einen Tettauer Musiker mit samt seinem Waldhorn fest. Die Tettauer zogen am Horn her, die anderen zogen hin. Am Ende des Streits war das Waldhorn auseinandergezogen und einige Meter lang.

 

1980

 

Während eines Auftrittes der TB bemerkte ein Baritonspieler, dass mit seinem Instrument etwas nicht stimmen kann. Nach längerem Suchen kam das Übel zum Vorschein -ein großer Maikäfer steckte im Zug des Baritons. Warum sich der Maikäfer gerade das Instrument des Dirigenten aussuchte, konnte vom Maikäfer nicht erfragt werden. Böse Zungen behaupteten jedoch, der schlaue Käfer habe sich das Instrument ausge­sucht, mit dem am wenigsten geblasen wurde.

1981

Die Tettauer Blasmusik hatte auf der Erlangener Bergkirmes zu spielen. Das Festgelände liegt an einem Hang, die Kapelle sollte auf einem viel zu kleinen Podium auftreten. Kurzer Hand rückte das Verschönerungskommando der Kapelle an und "versetzte" das schon morsche Geländer einige Meter nach hinten. Dann konnte die Kapelle befreit und zünftig aufspielen.

Auf der Busfahrt nach Erlangen erlitt ein Fahrgast eine Kreislauf­schwäche. Als die üblichen "Erste-Hilfe-Maßnahmen" das Befinden des Patienten nicht besserten, kam der Herr Tubist auf die Idee, den Patien­ten mit einer "Zweiten Hilfe" in Form eines Underbergs zu laben. Die Aktion hatte Erfolg. Sie brachte den Patienten über den Berg, und die Kapelle konnte die Fahrt zum "Berg" fortsetzen.

1984

Vor einem Auftritt der TB in Bad Berneck waren die Musiker guter Laune. Als die Musiker aus dem Bus stiegen und ihre Instrumente mitnahmen, stellte plötzlich ein Herr Tubist fest, dass sein Instrument nicht hier war. Erst glaubte er, seine Musikkameraden hätten ihm einen Streich gespielt. Doch später wurde es zur bitteren Gewissheit: Sein Baß war nicht dabei. Des Rätsels Lösung war die: Der Herr Tubist hatte seine Tuba auf die Straße an den Gartenzaun gestellt, damit die Abholung schneller gehen möge. Der Schwiegersohn aber, der vom bevorstehenden Auftritt nichts wusste, sah die Tuba ganz allein am Gartenzaun stehen und damit nichts passiert, trug er das Instrument in den Keller zurück. Der Herr Tubist wurde anschließend mit dem PKW zum Bus gefahren. In der allgemeinen Hektik hatte man die Tuba ganz vergessen.

1985

In einer Musikprobe ging bei einem Musiker ein Teil eines Kunstzahns flöten. Der Musiker, ein Handwerker von Beruf, klebte das Stück des Zahnes mit Uhu fachgerecht wieder an. Nach kurzer Trockenzeit war der Musiker wieder einsatzfähig.

1986

Beim Faschingsumzug in Teuschnitz 1986 herrschte eine Hundskälte. Die Instrumente wurden mit allen möglichen Mitteln präpariert, um sie vor dem Einfrieren zu bewahren. Doch mit zunehmender Spieldauer froren immer mehr Instrumente ein, so dass zu guter Letzt nur noch das 1. Flügel­horn und die Schlagzeugtruppe einsatzfähig waren. Die Musiker machten aus der Not eine Tugend und sangen laut und kräftig bekannte Stimm­ungslieder. Den Zuschauern am Straßenrand muss dies sogar gefallen haben, weil sie dem "Gesangverein" auch noch Beifall spendeten.

1987

Die Tettauer Blasmusik spielte beim Redwitzer Schützenfest. Als es spät in der Nacht zur Heimfahrt ging, versperrte ein PKW die Ausfahrt des Omnibusses. Jetzt erklang die Stimme des 1. Vorstandes: "Hebtruppe aussteigen!" Im Nu waren die kräftigsten Musiker ausgestiegen und hoben den PKW einige Meter zur Seite, und die Heimfahrt konnte angetreten werden.

 

Der verfluchte Trommelstecken
Beim Auftritt in Sonnefeld hott unner Schlagzeuger a mol Druck auf seiner Bloos gespürt,
un des hott dann zu an klann Malheur geführt.
Der 2.Schlagzeuger hott sich an des Schlagzeug hiegesetzt un wie a daaber drauf rum gehiem,
und do isses passiert,
er hott an Stecken verlorn un der is genau beim 1.Trompeter auf sei bestes Stück hie explodiert.
Der 1.Trompeter hott sich gleich an die gewisse Stelle hiegegriffen un er hott dann a zeitlang ausm letzten Loch gepfiffen.
A halbe Stunn lang war der arme Kerl außer Gefecht, un kunnt net richtig blos,
am nächsten Tooch war er widda fit und blies dann widda ganz famos.

 

Schützenfest in Ebersdorf
Wenn unner Kapell in Ebersdorf Musik gemacht hott, do gings scho immer hoch her,
abba bei su sau-heißen Temperaturen do war des in den Jahr besonders schwer.
Un wenn ma viel geschwitzt hott, do muß ma a viel trink, sonst tut nämlich die ganze

Konzentration un a der wichtige Ansatz sink.
Un so ham die Musiker gesocht, na her mit dem Gerstensaft, mir ham jetzt Durscht,
woss heit Abend los is, des is uns Wurscht.
Un wie es dann gehasn hott, die 60 Liter Freibier sin weg, ham manche Musiker gedacht des is a Gäg.
Sie ham abba trotzdem durchgehalten, des kann ich Eich sooch, für manche gewichtige Leit,

war des scho an scheene Plooch.
Tropfnass, durchgeschwitzt, abba froh und munter, sin se dann abends um Zehne von da Bühne runter.


Die herrenlose Trompete
Der Auftritt der Tettauer Blasmusik in Tettau in Brandenburg war ein Erlebnis der besonderen Art,
denn die Musiker hatten genuch zum Trinken un a nuch freie Fahrt.
Als unner Musik im Zelt aufgespielt hott, war des zu Mittooch um Zwölfe gerammelt voll,
die Leit ham geguckt wie die Eichhörnle, sie hamm abba mietgemacht, einfach toll.
Der Auftritt des Schallmeienorchesters war für manche Leit kein Ohrenschmaus,
die sin halt dann zum Luftschnappen einfach mol zum Zelt hinaus.
Insgesamt war der Besuch der Dadner in Tettau eine Reise wert, wöll ma mol seh, ob sich die Freundschaft der zwa Tettau`s weiter sich so bewährt.
An Tooch nachn Ausfluch, hott der Busfahrer beim Vorstand agerufen un hott erklärt,
dass seit gestern eine herrenlose Trompete im Bus miet rumfährt.
Der Herr Vorstand hott dann die arme, weinende Trompete abgehult, hottse betracht un hott gleich gewusst,
a ha, do hott gestern unner Tobs a Bierchen zuviel nei-genusst.

 

An da Dadner Kirmes
Wie ihr ja alle wisst, wärn an da Dadner Kirmes immer die Ständerle gespielt, un wenn a nuch scheens Wetter is, do ham sich die Musiker imma wohl gefühlt.
Un hotts dann ab un zu a nuch woss zum Trinken gäm, do war es ball vollkommen, des Musikerlääm.
Heier hott die Ständerlestruppe in da Hütt bei an Marktgemeinderat in seiner Garasch a klaane Pause eigeleecht, do hott sich su a Kirmesbursch a wenig seltsam aufm Herrn Vorstand zu beweecht.
Der Dietmar hott sich abba nix Schlechts gedacht, do hotter abba die Rechnung ohne denn besuffne Kirmesbursch gemacht.
Der Kirmesbursch hott geschluckt, er kunnt es abba nimma halt, un dann isses passiert,

er hott nämlich sei ganzes Mittoochessen beim Vorstand vor die Füß hie serviert.
Der Herr Vorstand war von den „Überfall“ von dem „Saukrüppel“ so schockiert, dass er gesocht hott, su woss, is mir in meiner langen Ständerleszeit nuch net passiert, den besuffne Kirmesbursch ham se
dann vorsichtig hamwärts transportiert.


Wu is den der Auftrittsort für das Sacral-Ensemble!
Heier sollt des Sacralensemble in Lichtenhain in da Kirch zum Gottesdienst spiel, dazu wollten sich die Musiker rechtzeitig treff, am ausgemachten Ziel.
Der ane Musiker hott abba den Zielort nimma richtich gewusst, un des führte dann zu allerhand Stress un a viel Frust.
Zuerscht isser nach Heinersdorf gefahrn, do war abba in da Kirch nix los, do war guter Rat teuer und er hott gesocht, woss mach ich denn blos.
Dann fiel ihn abba des Wort vom Ort, su ähnlich wie Hain widda ein, do hotter gedacht, do fahr ich gleich nach Lauenhain.
In Lauenhain a kumme, hott der Musiker abba a kann vom Ensemble gesehn, do hott der Musiker gedacht, jetz ho ich a Problem.
Die annern Musiker ham in der Zwischenzeit zu fünft, in da Lichtenhainer Kirch schöne Choräl musiziert, do iss der anner Musikant nuch in da Gegend rumkutschiert.
Un die Moral von der Geschicht – liebe Musiker vergesst bitte den nächsten Auftrittsort nicht.

 

So weit die Füße tragen
Dass die Dadner Musiker im Winter im Schnee wandern, des hotts nuch net gäm, a mancher wird abba die Veranstaltung an da ehemligen Zonegrenz net vergess in sein Lääm.
Es sollten nämlich zwei Gedenktafeln an da Grenz eingeweiht wär, un do dazu musst natürlich die Dadner Blosmusik her.
Zu die Musiker ham se gesocht, uhm beim Skilift müsst ihr blos nuch a paar Schritt geh, un dann könnt ihr scho die Gedenktafeln seh.
Auf den alten Plattenweech sin dann die Musiker mit ihre Instrumente losmarschiert, un nach 1 km Weech, warn se scho a wenig iritiert.
Der Herr Landrat kam mit sein Schaffeur rückwärts die Streck gefahrn, ich glaab suviel rückwärts an an Stück is der in die letzten 10 Jahr net gefahrn.
Unnere Musiker kamen auf Grund des Fußmarsches leicht verspätet an der Gedenktafel an, des hott abba der Feier überhaupt keine Abbruch getan.
Sugar die ungarische Nationalhymne wurde gespielt un a miet gesunge, die Leit ham gesocht, ha, des hott fei ganz schee geklunge.
Wenn widda mol su a Auftritt an da Grenz geplant is, do müß ma erscht mol die Laufstrecke erkund, denn manche Musiker warn leicht bekleidet, hatten nasse un kalte Füß, aner war dabei, der hott geklappert und gefrorn wie a junger Hund.


Die Insel Mandoe
Der Ausflug zu Insel Mandoe in Dänemark war originell un interessant, die meisten Musiker ham doch nuch ka su a Wattenmeer gekannt.
Scho beim Einsteichen in den Mandoebus sin die meisten aufs Deck uhm nauf, weil se Angst hatten sie tun unten im Bus wenn’s Wasser ja steigt, als erschte ersauf.
A Wanderung zum Strand hamma unter fachkundiger Führung a unternumme, dabei sin manche gewichtige Musiker bei denn schlammigen Untergund gnz schee ins Rutschen kumme.
Der Fremdenführer hott uns die Sehenswürdigkeiten von da Insel gezeicht, un wie er uns a nuch su a See-Gras zum Essen gäm hott, do hotts den meisten scho a wenig gereicht.
Es gab abba dann trotzdem nuch woss zum Essen, un zwar ein kleines 3-Gänge-Menü, des hott manchen hungrigen Musiker net gejuckt, die sin gleich a paarmol hie.
Bei da Rückfahrt durchs Wattenmeer warn die Musiker nimma su in Form, denn des Wasser stieg immer höher, ganz ernorm.
Der Mandoe-Bus hott abba die wertvolle Musikerfracht trockenen Fußes an Land gebracht, un die überwiegende Meinung der Mitfahrer war, heit hamma an schenn Ausfluch gemacht.

 

Des Oktoberfest un die Carmenzita
Beim Oktoberfest in Leck ham unnere Musiker alle Register ihres Könnens gezogen,
dementsprechend hoch schlugen dann auch bei den Nordlichtern die Wogen.
Sogar den „Alten Holzmichl“ hott der Herr Dirigent a mol aufgeleecht, denn a junge Dame hott ne ganz bestimmt danoch gefreecht.
Un als des Stück aus war, is die junge Mexikanerin auf die Bühne un hott sich beim Sänger Kotschi persönlich bedankt für des scheene Lied, unner Kotschi war ganz außer sich, un wusste gar net wie ihm geschieht.
Sehnsüchtig hotter dann der schwarzen Carmenzita noochgeguckt, ich glaab, unnern Gerhard hott do a wenig des Fell gejuckt.
Un wie es dann früh um viertel Viere aus war mit der Musik, ham die Nordlichter gebettelt: Spielt doch noch ein Stück.
Für unnern Hans und den Kotschi war des natürlich ka Problem, es Frankenwaldlied und Sis Feieroamd ham se geblosn – wunderbar un sooo schön.
Danooch mußtn die Musiker allerhand lüttn Schnäpse trink, manchmol gleich zwa auf a mol, ka Sau wußt, wer tut den des Zeich bezohl.
Der Herr Vorstand hott gelacht und gesocht, tut na nei, irgendjemand wird scho do der Spender sei.
Un wie es su is, ham manche Leit die lüttn Schnäpse garnet vertroochen, die hams net nur im Kopf gemerkt, sondern a nuch ganz gewaltig im Moochen.
Deswechen merkts eich ihr Kollechen von da Musik, von da Bahn un da Post, macht net su oft miet Prost, überhaupt wenn des Zeich überhaupt nix kost.


Die jungen Trompeter
Das unnere junge Trompeter auf dem Wildbergfest aufgetreten sin, war a feine Sach, hoffentlich bleiben sie bei der Stange, dann könne se des viel öfter mach.
Ach ja, an da Kirmes do ham die junge Trompeter a mietgespielt, un wie ihr Gruppe zum Mittochessen gange is, do ham die junge Trompeter einfach nuch a paar Ständerle allah weitergespielt.
Also nur die junge Trompeter, nur das hohe Blech, ich glaab die Junge sin aufm richtigen Wech.

 

Des Wallenfelser Schützenfest
Aufm Wallenfelser Schützenfest ham die Musiker von Nachmittooch bis in die Nacht gespielt und weil se a gute Besetzung warn, hamm se sich a ganz wohl gefühlt.
A Pause ham se natürlich a zwischennei gemacht, un ham sich gestärkt, des hott der Herr Dirigent gleich danoch beim „Alten-Kameraden-Marsch“ gemerkt.
Wie gesocht, es war a langer Auftritt, un die meisten ham sich scho auf die Heimkehr gefreut, doch wie dann endlich Schluß war, hott ma kann Bus zum hamfahrn gesehn weit un breit.
Wos iss denn nocher weiter den Musikern übrich gebliem, sie mußtn aufm extra bestellten Bus wart, un ham nuch in aller Ruh a paar Moos neigehiem.


Wildbergfest – Facebook- Schuh der Manitu
Auf dem Wildbergfest war widda allerhand los, des scheene warme Wetter war einfach famos.
Un bei derer Wärm do ziehn sich die Musikerinnen a ganz salopp a, des haßt, man trägt net die schwarzen schweren Schuh, sondern steckt a Paar moderne Schlappn na.
Wie die Musik aus war, do stand auf dem Podium su a Schlappn ganz allah, un do draus wurde ein ganz lustige Trara.
Sugar bei Facebook kunnt ma den einsamen Schlappn betracht, Gott sei Dank, hott die betreffende Klarinettistin an Spaß verstanne un hot a drüber gelacht.
Ob des nune a Sandale, odda a Schlappn, odda war a Schuh, mir sochn halt, es war der Schuh der schlanken Manitu.

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